Jedes 8.rztliche Handeln sttitzt sich auf folgende Voraussetzungen: Das Krankheitsbild unseres Patienten ist bekannt, und wir sind sicher, dass sein natilrlicher Verlauf ungtinstige Folgen haben wird. Die Mittel bestehen, dieses Krankheitsbild giinstig zu beeinflussen, und wir sind in der Lage, sie ohne Schaden anzuwenden. Die Frage, ob diese Voraussetzungen fiir die Behandlung der diabetischen Retinopathie heute gegeben sind, kann leider immer noch nicht mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden; und doch wird an vielen Stellen der Welt die diabetische Retinopathie behandelt uberall, wo man glaubt, Mittel zu besitzen, die belfen kOnnen, und wo man nicht passiv zuschauen mochte, wie Menschen blind werden. Die vorliegende Arbeit soil versuchen, anhand der bisherigen Publikationen in Ki.irze das vorhandene Wissen tiber Pathogenese, Klinik und Verlauf der diabetischen Retinopathie zusammenzufassen. Weiter will sie versuchen darzustellen, was tiber die Wirksamkeit der bisherigen Behandlungsmethoden bekannt ist und in wieweit wir heute diese Erfahrungen als Basis fiir unsere therapeutischen Indikationen gebrauchen di.irfen. Ihr Hauptteil ist der Behandlung der diabetischen Retinopathie mit Lichtkoagulation gewidmet. Er enthaJt die Erfahrungen, die bei der Behandlung und Kontrolle von 177 Patienten im Augenkrankenhaus in Rotterdam im Verlauf van 4 Jahren gesammelt wurden.

Diabetic retinopathy, diabetes
H.E. Henkes (Harold)
Erasmus University Rotterdam
hdl.handle.net/1765/26400
Erasmus MC: University Medical Center Rotterdam

Riaskoff, S. (1972, May 17). Die diabetische Retinopathie und ihre Behandlung mit Lichtkoagulation. Erasmus University Rotterdam. Retrieved from http://hdl.handle.net/1765/26400